Der Himmel ist hier

© Bernd Kaspar / pixelio.de

Himmel und Erde waren nie getrennt von einander. Wir haben uns diese Trennung nur  ausgedacht. Absichtlich. 

 

Doch jetzt ist die Zeit zum Erinnern gekommen. Die Zeit des Aufwachens nach einer langen Phase von Vergessen, Anpassung und Schlaf. Wir beginnen uns umzuschauen und die Welt mit offenen Augen wahrzunehmen. Wir beginnen, zu hinterfragen und unseren Weg kritisch zu betrachten.

 

Die Folgen unseres bisherigen Handelns werden so offensichtlich, das es nicht mehr möglich ist, sie zu ignorieren. Der Moment ist gekommen, an dem wir selbst unser Weiterleben massiv und grundlegend bedrohen. Das bringt uns an den Punkt, andere Antworten für möglich zu halten, als die, die wir bisher bekommen haben. Das lässt uns nach Lösungen suchen, die bisher undenkbar schienen. 

 

Doch diese Lösungen können nicht aus den Mitteln von gestern entstehen. Sie beinhalten ein grundlegend anderes Verstehen von unserem Platz in dieser Welt. Sie fordern eine innere Neuausrichtung. Es sind Lösungen, die nur entstehen werden, wenn wir die Verantwortung für unsere Lage übernehmen und selbst zur Lösung werden. 

 

Im Augenblick trauen wir uns selbst nicht über den Weg. Wir trauen einander nicht über den Weg. Wir haben eine Welt der Trennung und Angst geschaffen. Eine Welt, in der es Gewinner und Verlierer gibt. Wir glauben daran, das Leben so funktionieren muss. Als würde es keine anderen Möglichkeiten geben. Und selbst wenn wir sie sehen, verzweifeln wir an der Größe der Aufgabe.

 

Doch die Aufgabe ist nicht zu groß. Wir brauchen nur bei uns selbst anzufangen. Das reicht vollkommen aus. Doch dazu müssen wir erst einmal verstehen, das es tatsächlich auf uns ankommt. Das wir nicht nur die Verantwortung sondern auch alle Gestaltungsmöglichkeiten haben. Wir müssen verstehen, wer wir eigentlich sind und warum wir es gewählt haben, auf dieser Erde geboren wurden. Wir brauchen einen umfassenden Blick auf denn Sinn des Lebens und den Weg, den wir hier gehen. Wir brauchen Zusammenhänge, wo bisher nur Puzzlestücke existieren, die nicht so richtig zusammenpassen wollen.

 

Ich habe vor zwanzig Jahren zum ersten Mal einen Blick auf dieses größere Bild geworfen und seitdem geprüft, hinterfragt, getestet und ausprobiert. Ich bin gestolpert, hingefallen und wieder aufgestanden. Langsam gelingt es mir, stabiler zu stehen. Aufrecht. Auch im Sturm. Langsam vertraue ich diesem Bild so sehr, das ich es wage, zu teilen, was ich sehe. 

 

Ich habe mich oft gefragt, ob es nicht eine andere Version der Wirklichkeit geben könnte. Mir ist keine bessere eingefallen. Ich konnte mir nichts vorstellen, das runder, wunderbarer, umfassender, liebevoller, friedlicher, achtsamer und vollkommener sein könnte. Das Bild führt mich zu einer Welt, in der ich leben möchte. Es führt mich zu einem Leben, in dem ich blühe, leuchte, strahle und glücklich bin. Es führt mich zu einem Erdenhimmel, der für jedes Wesen erlebbare Wahrheit ist. Nicht irgendwann. Nicht im nächsten Leben. Nicht nach dem Tod. Nein, jetzt. 

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