Selbstverantwortung

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Bis zu diesem Punkt unserer Entwicklung haben wir auf die Ratschläge Anderer gehört. Wir sind fremden Regeln gefolgt. Und wir haben daraus ein komplettes System errichtet. 

 

Eine Ärzteschaft formuliert die Wahrheiten, die wir in Bezug auf unserern Körper glauben sollen. Eine Pharmaindustrie produziert die Mittel, die uns angeblich gut tun. Gesetze begrenzen die Möglichkeiten alternative Wege einzuschlagen. Heilmethoden, die jenseits des beglaubigten Wissens liegen werden negiert, verunglimpft, verurteilt oder gar verfolgt und unmöglich gemacht. 

 

Es liegt uns nichts daran wirklich zu heilen. Es liegt uns nur daran mit der Medizin Geld zu verdienen. Unsere Macht liegt in der Hand von Institutionen, denen wir einen Freibrief ausgestellt haben, sich unseres Wohlergehens anzunehmen. Wir hinterfragen nicht. Wir argumentieren nicht. Wir zweifeln nicht. Wir glauben. 

 

All das gerät jetzt ins Wanken. Die riesigen Wissensberge sind in einem Erdrutsch begriffen. Jetzt wird deutlich, wieviel Ahnungslosigkeit hinter den wohlgewählten Fachsprachen verborgen ist. Jetzt werden auch die Zusammenhänge zwischen wirtschaftlichen Interessen und medizinischer Lobby sichtbar. 

 

Das Geschäft mit der Krankheit wird offensichtlich. Und damit gerät auch jede Behörde, jeder Arbeitsplatz und jeder Glauben an die Unfehlbarkeit der Götter in Weiß ins Wanken. Widerstand dagegen macht sich genauso breit, wie immer lauter werdende Tritte gegen goldene Tore zu unfehlbaren Wissenstempeln. Die Einen verteidigen ihre Pfründe und die liebgewordenen Privilegien. Die Anderen fordern Einsicht und Eigenständigkeit. 

 

Nirgendwo sonst wird der Kampf im Augenblick deutlicher als bei Corona. Hier wird eine Pandemie erfunden, um die Allheilmacht der Medizin noch einmal in ihrer ganzen Wucht zu zelebrieren. Weltweit. Ohne Ausnahme. Doch die Front bröckelt. Die Zweifler, auch in den eigenen Reihen, sind laut genug geworden, um nicht mehr einfach sang- und klanglos im Meer unterzugehen. Es ist wie ein Krieg der Welten. Alte Allmacht gegen neue Selbstermächtigung.

 

Es geht darum die Verantwortung für das eigene Wohlergehen wieder einzufordern. Es geht darum diese Verantwortung für die eigene Gesundheit zurück in die eigenen Hände zu nehmen. Und zwar in jedem Fall. Es geht aber auch darum, die vielen kleinen Bausteine und Errungenschaften der Vergangenheit nicht einfach in die nächst Gosse zu befördern. Es gilt abzuwägen, anzuschauen und das mitzunehmen, unter anderen Voraussetzungen, was wirklich wertvoll, nützlich und hilfreich ist. Verdammen in Bausch und Bogen führt nicht in ein Morgen. Es führt zur Wiederholung der Vergangenheit. 

 

Am Ende stehen wir an einem neuen Verständnis von Gesundheit von Medizin und von Krankheit. Einem Verständnis, in der es ganz allein in unserer Hand liegt, wie es uns geht. Ohne Ausflüchte. Ohne Projektionsflächen. Wir säen, was wir ernten. Das ist ein großer Schritt. Aber einer, den wir gehen können und werden.

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