Fülle & Selbstbestimmung

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Stell' dir eine Welt ohne Armut vor. Eine Welt, in der jeder genug von dem hat, was ihm ein gutes Leben ermöglicht. Eine Welt der Chancengleichkeit. 

 

Eine Welt, in der nichts hergestellt oder produziert wird, was irgend einem anderen schadet. Niemand macht etwas, auf Kosten eines Anderen. Niemand beutet aus, niemand lässt sich ausbeuten. Es ist eine Welt, in der wir miteinander leben, nicht gegeneinander. Eine Welt, in der es keine Angst mehr gibt, keinen Mangel und keine Trennung. Eine Welt, in der wir uns alle unseres eigenen Wertes zutiefst bewußt sind. Eine Welt, in der wir keine äußere Bestätigung dafür brauchen, was in uns steckt. 

 

Es ist eine Welt, die keine gefüllten Bankkonten, Firmenimperien oder politische Posten mehr braucht, um das Gefühl von Wichtigkeit zu haben. Eine Welt, die nichts davon nötig hat, um sich reich zu fühlen. Unendlich reich. 

 

Es ist eine Welt ohne Verstecken. Eine Welt der Sichtbarkeit. Eine Welt des Teilens. Wer genug hat, gibt weiter. Ohne ein Gefühl von Verlust. Denn die Schätze jedes Einzelnen werden gewürdigt und gesehen. Auch wenn sie sich nicht in Geldwerten bemessen lassen.

 

Geld selbst hat den Wert, der ihm zusteht, nicht mehr. Es ist kein Spekulations- und kein Handelsobjekt, genausowenig, wie es Boden oder Menschen oder Natur sind. Geld ist reines Tauschmittel. Eine geniale Erfindung. Und jeder ist reich und hat etwas zum tauschen. 

 

Wirtschaft dient dem Menschen. Und zwar allen Menschen gleichermaßen. Geschäfte, die nicht allen dienen, werden gar nicht erst gemacht. Niemand wird gegen seinen Willen zu etwas gezwungen, was er nicht tun will und kann. Niemand muss einen Position ausfüllen, für die er nicht geschaffen ist. Niemans muss um sein Überleben kämpfen. Niemand muss Hunger fürchten. 

 

Wir teilen das, was die Erde uns schenkt. Wir teilen das, was wir uns einander schenken. Im Teilen liegt die Freude. Im Teilen liegt die Erfüllung. Und der Stolz auf das, was wir mit unseren Fähigkeiten erschaffen konnten. Das Strahlen in den Augen desjenigen, der unsere Geschenke empfängt ist der schönste Lohn. Nicht der Mehrposten auf unserem Konto.

 

Wir werden aus einem vollkommen anderen inneren Selbstverständnis handeln und wirtschaften. Wir werden aus ganz anderen Gründen, etwas herstellen. Wir werden auch aus vollkommen anderen Gründen politische Entscheidungen treffen. Oberste Maxime ist immer das Wohlergehen aller Wesen. Kann diese durch eine Handlung nicht erfüllt werden, dann wird diese Handlung keine Wirklichkeit. Es ist ganz einfach.  

 

Diese Wirtschaft ist eine Wirtschaft der Verbundenheit. So, wie wir jetzt eine Wirtschaft der Trennung leben. Verbundenheit, Miteinander und die Überzeugung, dass wir letztlich alle Eins sind. Es ist unmöglich, sich selbst mir ruhigem Gewissen zu übervorteilen. Wie sollte das gehen? Es ist unmöglich, sich selbst schaden zu wollen, mit dem Durchsetzen von Verträgen oder Arrangements.

 

Unser Antrieb in diesem neuen System wird die Liebe sein. Die Liebe zu uns. Die Liebe zu den anderen Menschen. Die Liebe zum Leben. Wir werden darauf lauschen, was allen dient. Wir werden mit wachen Augen beobachten und mit offenen Ohren hören. Wir werden unsere Herzen fragen und unseren Verstand einsetzen. Wir werden nur das tun, was das Leben wirklich zu Blühen bringt. Und es wird keine Scheuklappen mehr vor unseren Augen geben, die den Blick auf die Realität versperren. 

 

In dieser Welt ist alles, was wir uns ausdenken, jede Idee, jeder Impuls und jeder Schritt, den wir gehen ein Geschenk. Unser ganzes Leben wird ein Geschenk. Alle unsere Fähigkeiten werden ein Geschenk. Und damit werden auch jede neue Form von Wirtschaft, Politik oder Geld ein Geschenk sein. Für jedes Wesen. Für jedes einzelne Wesen.

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