Die dunkle Nacht der Seele

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Wir kommen aus der Welt der Liebe, doch in unserer bisherigen Existenz auf der Erde haben wir uns sehr schnell dem Gefühl der Angst in die Arme geworfen. 

 

Angst vor Verlust. Angst vor Gesehen werden. Angst vor Mangel. Angst vor dem Verlieren. Angst voreinander. Angst vor der Natur. Angst vor unseren eigenen Fähigkeiten und Geisteskonstrukten. Angst vor der Welt. Angst vor den Folgen unseres Handelns. Angst vor dem Verlust von Privilegien und dem Einbüßen unserer erkämpften Position. 

 

Wir haben Systeme entwickelt, die alle auf diesem Gefühl basieren. Es sind Systeme, die wie die pure Dunkelheit erscheinen. Denn sie machen uns klein. Sie ziehen uns zusammen und bringen uns zum Verkümmern, wie ein Blüte, die aus Lichtmangel eingeht. 

 

Sie haben uns dahin geführt, unsere eigene Stimme zum Verstummen zu verurteilen und unser Wesen zum Verbiegen gebracht. Angst ließ uns Anpassen und Stillhalten, obwohl unser Herz laut schrie.

 

Jetzt in der Jugend ist das Stillhalten nicht mehr möglich. Zu klar werden die Zusammenhänge, zu unaushaltbar die Zustände. Doch wohin diese Bewegung geht, das ist uns selbst noch nicht so richtig klar. Wir können nur Schritt für Schritt gehen. Den Impulsen folgen und uns jedes Mal ein klein wenig mehr aufrichten. 

 

Wir fallen auch hier immer wieder um. Wir sind wie ein Kind, dass mühsam laufen lernt. Weg von der Angst, soviel ist klar. 

 

Da ist eine vage Ahnung. Die Ahnung und das tief in uns verankerte Wissen, davon, wer wir wirklich sind. Die Ahnung von Liebe. Es muss eine Welt geben, die auf Liebe basiert. Doch was Liebe überhaupt bedeutet, auch das wissen wir noch nicht. Denn wir haben sie in ihrer Bedinungslosigkeit nie erfahren. Selbst die Liebe der Natur, die Liebe in der matriarchalen Gesellschaft hatte ihre Schattenseiten. Sie war nie einfach nur rein und pur. Doch in unseren Herzen wissen wir, das sie möglich ist.

 

Und wir machen uns auf den Weg, sie zu unserer neuen Realität werden zu lassen.

 

 

 

 

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