Urknall - Ausdehnung - Einheit

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Am Anfang war eine Entscheidung. Eine Entscheidung Gottes. Sie nimmt Abschied von ihrer bisherigen Existenz und zerplatzt in einem Moment purer Wonne in unendlich viele Teile. Aus einem Ganzen, aus dem Licht, das alles war, wird ein Universum an Möglichkeiten. Milliarden von Leben. Milliarden von Möglichkeiten. Vielfalt über Vielfalt. Buntheit pur. Es ist wie ein großes, großes Einatmen. Ein Ausdehnen, bis hinein in die größtmögliche Tiefe. 

 

Aus dem Einen, das Licht ist, wird sichtbar - Alles. Das, was immer schon im Licht enthalten war, findet eine neue Form. Kann sich selbst fühlen, erproben, erfahren. Kann sich selbst gespiegelt erleben. Und jede nur vorstellbare Variante seines Seins werden. 

 

Wir sind im Moment in diesem Zustand. Wir leben mitten drin. Um uns herum existieren unendlich viele Welten mit ebenso vielen Formen von Leben. Intelligenz in jeder nur vorstellbaren Nuance. Das Universum ist voller Zivilisationen. Es ist voller Wesen, die schon weitergegangen sind, als wir, hier und jetzt, oder noch nicht so weit. 

 

Sie alle entwickeln sich, in ihrem Tempo, auf ihre Weise. Sie sind vernetzt miteinander, sich der Anwesenheit der Anderen bewußt oder eigenbrötlerisch am vor sich Hinwerkeln. 

 

Das Universum unterstützt jede der Welten mit den denkbar besten Möglichkeiten für die Entwicklung. Es formt die Planetenkonstellationen, die Leben ermöglichen. Es formt die Sonnen. Es formt alle Rahmenbedingungen, die wichtig sind. Und es erschafft auch in ihren Zyklen die Phasen von Untergang. Doch das geschieht niemals getrennt von dem Entwicklungsstand einer Zivilisation. Es hat immer eine Verbindung, einen Zusammenhang. Das Universum existiert nicht unabhängig vom Leben. Es ist Teil des großen Netzes, das alles miteinander verwebt. Eines bedingt das Andere. Eines ermöglichst das Andere. Und alles arbeitet Hand in Hand. Atmend, lebendig, fließend und sich ständig verändernd.

 

Am Ende eines großen Zyklus, am Ende des Ausatmens, wird die Vielfalt wieder zur Einheit, aus der sie einst geboren wurde. Es ist der Moment, in der alle Welten ineinander schmelzen, wie in einem Orgasmus. Es ist der Moment, in dem sich alle Lebewesen ihrer Verbindung zutiefst bewußt werden. Es ist der Moment, in dem das Universum in seiner jetzigen Form im Licht mündet. In deinem endlosen Augenblick purer Wonne, vollkommener Ekstase und überschäumender Freude. Ein Tanz im Licht. Miteinander. Eins.

 

Wir tanzen ihn solange, bis von Neuem der Wunsch nach einem neuen Zyklus der Vielfalt geboren wird. Der Wunsch, im nächsten Urknall, der nächste Atemzug Gottes beginnen zu lassen. Wenn aus dem Wunsch Realität wird, erleben wir alle die Geburt eines neuen Universums unendlicher Möglichkeiten. Und wir können wieder ganz neu bestimmen, an welcher Stelle wir diesmal unsere Erfahrungen sammeln möchten und aus welche Weise. 

 

 

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