Ich war immer da!

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Für mich war das Leben immer unendlich...

 

Ich stehe vor dem Spiegel im Schlafzimmer meiner Eltern und schaue mich an. Dieser Körper soll sterben? Er soll endlich sein? Er soll irgendwann einmal vergehen? Das haben mir die Erwachsenen gerade erzählt. Ich schaue mich an. Nein. Das ist falsch. Das stimmt nicht. Ich werde nicht sterben. Ich kann überhaupt nichts sterben. Es ist vollkommen unmöglich. Ich bin immer da. Es gibt keinen Augenblick, in dem es mich nicht gegeben hat. Und dieser Körper ist für die Ewigkeit geschaffen. So ein Wunder nur für so ein kurzes Leben? So ein Quatsch! Gott macht sowas Verrücktes nicht! Dieser Körper ist Vollkommenheit. Er wird nicht kaputt gehen. Und ich werde immer bleiben.

 

Dieser Moment ist in mir ganz groß und lebendig. Dieses Wissen. Diese Gewissheit. Ich bin immer da. Ich kann nicht sterben. 

 

Nicht nur ich. Alle Wesen. Bis heute glaube ich daran. Alles auf meinem Weg hat diese Gewissheit als Kind bestätigt.

 

Doch meist passen wir auch unsere Überzeugung von Leben und Sterben an die Auffassung unserer Umgebung an. Die Wahrheit in uns wird beiseite geschoben, verdrängt und in eine Schatztruhe gepackt. Tief in uns und gut vergraben. Aufgehoben für später. Dann, wenn dieser Gedanke wieder unsere Wahrheit werden kann. 

 

......

 

Auf jeder Stufe unserer Reise haben wir eine andere Idee vom Sterben. Je nachdem, an welcher Umgebung wir uns orientieren.

 

Am Beginn unserer gemeinsamen Geschichte, in Lemurien, war das Wissen von unserer Unsterblichkeit klar und deutlich in uns verankert. Unser Körper war niemals dafür gemacht zu sterben und zu vergehen. Er erneuert sich immer wieder selbst. So sind wir wahrhaftig geschaffen. Das war uns vollkommen bewußt. Wir sterben nicht. Und wir waren frei in der Entscheidung, die Erfahrungen auf der Erde als Menschen in diesem Körper zu machen oder verschiedenen. Nicht weil sie "kaputt gegangen" wären, sondern weil wir es so wählten.

 

In unserem jetzigen Menschheitszyklus kennen wir diesen Galube aus der Zeit des Matriarchats. Aus der bewahrten Weisheit der indigenen Völker unserer Erde. Es war die Zeit, in der die Natur unser Vorbild war. Die Zeit, in der wir im Rhythmus von Jahreszeiten lebten. Im Wechsel von Werden von Vergehen. Als Teil der Umwandlungsprozesse, die ständig stattfinden. Wir lebten in dem Bewußtsein, integraler Teil dieser Welt zu sein. In Harmonie mit ihr. Wir lebten in dem Bewußtsein, das inmitten all diese Aufblühens und Sterbens alles in einem Kreislauf existierte. Nichts ging jemals verloren. Alles erneuerte sich stets. So, wie wir auch. Es ist ein Wissen, das unserem eigentlichen Wesen entspricht. 

 

 

 

 

 

 

 

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