Ohne Erinnerung an den Weg,

den wir schon zurückgelegt haben, 

können wir nicht wissen,

wohin wir als nächstes gehen.

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Ohne unsere Geschichte sind wir wie ein Äste ohne Stamm. Wir haben keine Ahnung, welche Pfade wir schon probiert haben. Welche Zickzackkurven schon auf unserem Weg lagen. Wir wissen nicht, wo wir gestolpert sind und wann wir beschlossen haben, wieder aufzustehen.

 

Ohne Vergangenheit scheinen wir uns in endlosen Wiederholungsschleifen zu bewegen. Verloren in einem stürmischen Meer, das uns hin und her schleudert. Ohne Vergangenheit wissen wir weder, wer wir sind, noch woher wir kommen. Wir können niemals einen Kurs setzen, der in eine Zukunft führt und selbst am Steuer stehen. Wir sind den Winden ausgeliefert. Führerlos. 

 

Die Vergangenheit erzählt von uns. Wir haben schon viel erlebt. Wie sind schon viele, viele Kilometer gegangen. Durch Dunkelheit und Licht. Durch Leid, Schmerz und unendliche Freude. 

 

Jetzt ist es Zeit, uns darin umzuschauen, zu verstehen, zu verknüpfen und zu fühlen. Zeit, uns selbst wirklich im Spiegel unserer gelebten Leben zu betrachten. Und zu umarmen, was uns diese Erfahrungen geschenkt haben. Wer wir geworden sind, weil wir sie gemacht haben. Dann können wir weitergehen. Erst dann. Denn dann kennen wir die Richtung.

 

Wenn ich auf uns schaue, dann glaube ich, das wir bisher komplett durch die Phasen von Geburt und Kindheit gereist sind. So, wir wir es von unserer Entwicklung als Mensch kennen, gibt es auch im größeren Maßstab eine Zeit, die ich hier Mutter-Zeit nennen möchte und eine Zeit, in der der Vater eine größere Rolle spielt. Als Menschheit haben wir dafür die Begriffe Matriarchat und Patriarchat gewählt. Man kann das auch schlicht mit weiblicher und männlicher Kraft übersetzen. Es sind Zeiten, in denen die Qualitäten der Frau und die eines Mannes blühen. In reiner, purer Form. Doch noch ohne ausgeleichende  Balance. Die entsteht erst später. Wir sind jetzt mitten in diesem Schritt angekommen. 

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