Stärke aus Zartheit und Verletzlichkeit,

Offenheit und Durchlässigkeit,

Intuition und Bauchgefühl,

Weichheit und Rundung.

Fühlen mit allen Sinnen.

Verbunden

 mit dem Atem des  Lebens.

© page4 - Bildarchiv

Im ersten Zeitalter nach der Geschlechtertrennung sind wir ausschließlich der weiblichen Linie gefolgt. Wir haben ein Leben um die Frau und ihr Wesen erschaffen. Harmonisch. Im Einklang mit allem Lebendigen. Im Einklang mit den Gestirnen, dem Pulsieren des All's und dem Rhythmus der Natur. Im Einklang mit der Geburt neuen Lebens. 

 

Doch wir kennen das Matriarchat aus dem Entwicklung jedes Volkers und jeder Kultur der Menschheitsgeschichte. Wir durchlaufen immer diese Phase des vollkommenen Einklangs, der Harmonie und der Orientierung an der Natur. Wir haben überall Gesellschaften geschaffen, in denen die Frauen die Führung innehaben und die Geschicke der Gemeinschaft bestimmen. Bis heute ist ein großer Teil der indigenen Völker genauso aufgebaut. Dort treffen Frauen die Entscheidungen und die Männer sind die ausführenden Kräfte ihrer Beschlüsse.

 

Denn die Frau steht für den Blick auf das Ganze. Sie sieht die Verbindungen, sie ahnt, fühlt und weiß um unser Einssein. Sie spürt die unsichtbaren Fäden, die Menschen, Welt und Universum miteinander verwoben halten und handelt so, dass alles in Balance bleibt. Sie sieht mit dem Herzen und nur mit dem Herzen lässt sich die Essenz des Existenz verstehen.

 

Die Frau steht für Erhalt, Flexibilität und Anpassung an das, was gegeben ist. Sie schafft behütete und geschützte Räume, sie malt Schönheit in bestehende Formen. Sie verkörper die Liebe, wie nicht sonst. Bedingungslose Liebe. Nicht nur als Mutter. Die Frau ist diejenige, die für das Herz steht. Bis heute ist die linke Körperseite für uns das Pendant und Sinnbild der Weiblichkeit.

 

Eine Frau steht jedoch nicht für den Aufbruch zu neuen Horizonten. Sie steht nicht für Abenteuerlust und Entdeckerfreude. In ihrem Schoß konnte das Leben unbeschwert aufwachsen. Umsorgt. Wie in einem warmen Nest, einem liebevollen Kokon. 

 

Die weiblichen Qualitäten sind es, die unsere Wurzeln bilden, die Basis für das Weitergehen.  Sie sind der Boden, in dem wir groß werden. Sie sind nicht der Boden, in dem wir verharren sollten. Denn es gibt noch ganz andere Eigenheiten in uns zu entdecken. Die Welt der männlichen Schätze.... Die Welt des Patriarchats. Die Reise in das Erproben unserer Muskeln und Fähigkeiten. 

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
Foto: Uwe Kunze / pixelio.de
Foto: Thomas Wiesendahl / pixelio.de
Foto: M.E. / pixelio.de
Foto: Helena Souza / pixelio.de
Foto: Lutz Stallknecht / pixelio.de
Foto: angieconscious / pixelio.de
Foto: Bernd Kasper / pixelio.de
Foto: Erich Westendarp / pixelio.de
Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de
Foto: Uwe Kunze / pixelio.de
Foto: Harald Böttcher
Foto: jutta rotter / pixelio.de
Foto: Peter Habender / pixelio.de
Foto: Peter Habereder / pixelio.de
Foto: Luise / pixelio.de
Foto: Angelika Wolter / pixelio.de
Foto: Andrea Damm / pixelio.de
Foto: Helena Souza / pixelio.de
Erdenhimmel