Lemurien, Atlantis, Heute

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Unser Weg als Menschheit entspricht dem Wachstum jedes Wesens. Das Leben spiegelt sich in seinen Entwicklungsstufen im Kleinen wie im Großen. Von der Geburt, über die Kindheit, die Jugend, das Erwachsen werden, die Reife bis zum Sterben bis zum Neu geboren werden. Den Übergang von einer Phase zur nächsten entscheiden und gestalten wir selbst. In den meisten Fällen tun wir das unbewußt. Doch je weiter uns unser Weg führt, desto bewußter geschehen die Übergänge. Alle Phasen sind ineinander verschachtelt in einem unglaublichem Muster an Schönheit und Vollkommenheit.

 

Wir haben auf diesem Planeten drei Zeitalter erlebt, die auch heute noch in unseren Mythen und Legenden lebendig sind. Oft mit einem goldenen Schimmer versehen, mit einem Glanz an Vollkommenheit. Doch letztlich waren alles Entwicklungsschritte. Jeder von ihnen notwendig. Jeder von ihnen wichtig. Wie ein roter Faden, bei dem ein Schritt den nächsten bedingt und gleichzeitig vorbereitet. 

 

Lemurien wird das erste dieser Zeitalter genannt. Entstanden, unmittelbar nach unserer gemeinsamen Erschaffung dieser Erde. Wir lebten in Körpern, die für die Ewigkeit gedacht waren. Frei von Krankheiten. Frei von Zerstörung. Bis zu einem gewissen Punkt war das einfach nur paradiesisch und fantastisch. Doch das Erfahrungsspektrum hatte in dieser Form seine klaren Grenzen. Es gab viele Bereiche, die uns versperrt blieben. Und es gab die Wesen unter uns, die weiter gehen wollten. Lemurien war für sie zu einem Ort der Stagnation geworden. Einem Ort, an dem die Entwicklung stehen geblieben war.

 

Diese Menschen unter uns fühlten, das ein Paradies nur so lange ein Paradies bleiben kann, wie wir es noch als solches wahrnehmen können. Je länger wir in ihm verweilten, umso geschmackloser und glanzloser wurde es, weil wir nichts anderes mehr kannten. Das fließende Wasser des Lebens wurde zu einem trüben Strom, der sich nicht mehr weiterbewegte. Alles verweilte im Gleichmaß von Vollkommenheit.

 

So konnte es nicht bleiben. So sollte es nicht bleiben. Denn Leben will sich weiterentwickeln. Gab es eine friedliche, gemeinsame Einigung? Ich weiß es nicht. Es fühlt sich nicht so an. Ich weißt nur, das Lemurien verschwand und die Zeit von Atlantis begann. Die Zeit von Experimenten. Eine Zeit des Erforschen, in all seinen Tiefen und Höhen, hinein in tiefste Dunkelheit und mitten ins Licht. 

 

Wir begannen damit, unsere Körper - die ursprünglich ein Wesen waren - zu teilen. Es entstanden Männer und Frauen. Weibliche und männliche Spiegelbilder. Jetzt war es möglich, tiefer, viel tiefer in die Welt des Menschseins zu tauchen. Gefühle zu erforschen und zu leben, die vorher überhaupt nicht denkbar gewesen wären. Wir haben mit der Sexualität und ihrer unvorstellbaren Kraft experimentiert. Sie verknüpft mit der Schöpfungskraft der Elemente. Sie vereint und dabei beinahe unsere Lebensgrundlage zerstört. Der Untergang von Atlantis geschah, weil unsere Experimentierfreude unsere Weiseheit bei Weitem überstieg. Wir waren wie Kinder, die voller Freude und Entdeckerlust mit Streichhölzern spielten und dabei unsere Welt, die Inseln, zu Flammen verbrannten. Heute liegt Atlantis auf dem Grund des Ozeans. Die goldene Stadt. Versunken im Feuer und Rauch. 

 

Die Überlebenden sind geflohen. Nach Osten. Dort entstanden neue Zivilisationen. Aus der Asche der Alten. In vorsichtigen Schritten. Wir durcheilten die Phasen von Kindheit und Jugend auf's Neue. Und heute sind wir wieder an der Schwelle zum Erwachsen werden angekommen. Wieder haben wir Streichhölzer in der Hand. Diesmal sind es unsere technischen Möglichkeiten, die der spirituellen Weisheit vorausgeeilt sind. Doch diesmal ist die Balance zwischen Beiden greifbar. 

 

Denn die spirituelle Weisheit erwacht. Genau jetzt. In rasantem Tempo. Unsere Sinne erwachen. Die Fähigkeiten, die so lange geschlafen haben, melden sich zurück. Wir beginnen uns wieder als Wesen in Verbindung miteinander zu begreifen. Die Grenzen zwischen uns und allen Welten werden lichter, durchlässiger. Und immer mehr Menschen sind in der Lage die Mauern zu überwinden. 

 

Es ist alles da. Es ist alles bereit. Die Streichhölzer und die Feuerwehr. 

 

Jetzt ist es an jedem Einzelnen von uns, Feuerwehr zu sein. Es ist an jedem Einzelnen von uns, dafür zu sorgen, das die Brände, die bereits entstanden sind, zu löschen und neue zu verhindern. Es ist an jedem Einzelnen von uns, der Stimme in unserem Herzen zu folgen. Aufzustehen. Sichtbar zu werden. Und die Zukunft zu leben, die wir in unseren Träumen schon so lange erträumt haben. Es ist Zeit, erwachsen zu werden und dafür zu sorgen, das wir die Streichhölzer weglegen. Wir alle.

 

Dann können wir zum ersten Mal auf diesem Planeten die Zeit von Erwachsen-Sein und Reife erleben. Wir können blühen, wie wir nie zu vor geblüht haben. In sprühender Lebendigkeit, Frische, Kreativität und Weiterentwicklung. In Weisheit und Verbundenheit. 

 

Bis zu dem Punkt, an dem wir uns alle wieder auf unser Licht besinnen. Bis zu dem Augenblick, in dem wir alle wieder zum Licht werden. In dem Moment, an dem wir alle wieder nach Hause zurückkehren. Ein weiteres Mal. So lange, wie wir es möchten. So lange bis uns die Abenteuerlust wieder packt und ein weiterer Zyklus beginnt. In welcher Form wir auch immer für uns bestimmen....

 

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